Einblicke in die Neurowissenschaften der Mutterschaft

In der neuesten Folge des „Mamafürsorge Podcasts“ tauchen wir tief in die faszinierende Welt der Neurowissenschaften ein, um die Herausforderungen und Veränderungen zu verstehen, die Mütter erleben. Julia Rathjen, Therapeutin für angewandte Neurowissenschaften, teilt ihre Einsichten darüber, wie das Gehirn auf Stress und Überreizung reagiert und wie wir diese Erkenntnisse nutzen können, um unser Wohlbefinden zu verbessern.

Die dünne Linie der Mutterschaft

Julia beschreibt die Mutterschaft als eine dünne Linie zwischen Resilienz und Überforderung. Sie erklärt, dass das Gehirn, wenn es nicht antizipieren kann, auch nicht partizipieren kann. Diese Erkenntnis hilft Müttern, sich besser auf die Herausforderungen des Alltags vorzubereiten und ihre Reaktionen zu verstehen. Besonders in stressigen Zeiten ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren.

Die Bedeutung der Selbstwahrnehmung

Ein zentrales Thema der Folge ist die Selbstwahrnehmung. Julia betont, wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Sie spricht darüber, wie das Nervensystem auf Stress reagiert und wie wir durch gezielte Übungen und Achtsamkeit unsere emotionale Regulation verbessern können. Die Fähigkeit, in sich selbst hineinzuspüren, korreliert stark mit der eigenen Emotionsregulation.

Die Rolle der Bindung

Ein weiteres Highlight der Episode ist die Diskussion über die Bindungstheorie. Julia erklärt, wie wichtig es ist, dass Kinder lernen, sich zu verbinden, zu trennen und wieder zu verbinden. Diese Dynamik ist entscheidend für die emotionale Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern und Eltern. Sie spricht auch über die 3/3-Regel der Bindungstheorie, die eine ausgewogene Verteilung von Verbindung und Trennung beschreibt.

Praktische Tipps für den Alltag

Julia bietet praktische Tipps, wie Mütter ihre emotionale Gesundheit fördern können. Dazu gehören Atemübungen, die helfen, das Nervensystem zu beruhigen, und die Bedeutung von kleinen, regelmäßigen Pausen im Alltag. Sie betont, dass es wichtig ist, sich selbst zu erlauben, Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Fazit

Die Episode bietet wertvolle Einblicke in die Neurowissenschaften der Mutterschaft und zeigt, wie wichtig es ist, sich selbst und seine Reaktionen zu verstehen. Julias praktische Tipps und Übungen bieten Müttern Werkzeuge, um ihren Alltag besser zu bewältigen und ihre emotionale Gesundheit zu fördern.

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In der neuen Folge erfährst du:

  • wie das Gehirn auf Stress und Überreizung reagiert,
  • warum die Selbstwahrnehmung entscheidend für die emotionale Gesundheit ist
  • und welche Rolle die Bindungstheorie in der Erziehung spielt.

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Katharina Spangler

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