Hilfe

Hier findest du Hilfe

Manchmal reicht Unterstützung aus dem privaten Umfeld nicht aus oder ist nicht greifbar. Wenn das der Fall ist, suche dir (gerne auch präventiv) professionelle Hilfe. Hier findest du Notfallnummern, Kontaktstellen und Literatur, die dir weiterhelfen können.

Notfallnummern




Selbsthilfegruppe


Unsere Mamafürsorge-Gesprächsgruppe

dienstags, alle 14 Tage, kostenlos & unverbindlich

20:00 Uhr – Online, via Zoom


Online-Workshops

Du möchtest gut gerüstet ins Wochenbett starten oder lernen, was du gegen mütterliche Erschöpfung tun kannst? Dann schreib dich unter info@mamafuersorge.com auf die Warteliste für deinen Wunschworkshop!

Kontaktstellen


Im Folgenden findest du einige Anlaufstellen, die dir hoffentlich helfen können, deine individuellen oder familienspezifischen Herausforderungen zu meistern. Wenn für deine konkrete Situation nichts dabei ist oder du eine sehr gute Anlaufstelle kennst, die hier auf keinen Fall fehlen darf, dann schreib uns gerne eine Nachricht an: info@mamafuersorge.com

Schatten & Licht e.V. ist eine Selbsthilfeorganisation zu peripartalen psychischen Erkrankungen. Ihr Ziel ist ein umfassendes Beratungs- und Selbsthilfegruppen-Netz aufzubauen, eine Liste mit Fachleuten (PsychiaterInnen, GynäkologInnen, Hebammen, StillberaterInnen uvm.) zu führen, Informationen zu speziellen Mutter-Kind-Einrichtungen zusammenzustellen und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, um den belastenden Mythos der perfekten Mutter und das Tabu rund um mütterliche Belastungen zu brechen.

Du findest diese Übersicht zu Selbsthilfegruppen, Hilfsangeboten und Selbsttests zur Einschätzung deiner Belastungen unter folgendem Link sowie ein vergleichbares Angebot aus der Schweiz:

Frühe Hilfen sind Angebote für Schwangere und Mütter bzw. Familien mit Kindern bis drei Jahre. Kommt es rund um die Familiengründung und das Familienleben zu Belastungen (finanziell, alltagspraktisch, erzieherisch, psychisch, gesundheitlich, sozial) begleiten die Frühen Hilfen mit praktischen Hilfen, gezielter Vermittlung, Beratung und aufsuchender Begleitung. Mehr dazu kannst du in unserem ‚Wer hilf wie‘- Artikel Frühe Hilfen nachlesen.

Ein FrüheHilfen-Netzwerk in deiner Nähe findest du unter

Es gibt eine Reihe von psychischen Belastungen und Symptomen, die eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll machen. Eine Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren für seelische Störungen und darf nur von ausgebildeten TherapeutInnen durchgeführt werden.

Zentrale Merkmale dafür, ob eine Psychotherapie dir helfen kann, sind, dass du den Wunsch hast, dass sich etwas ändert, weil du unter gewissen Symptomen, Einschränkungen oder Ähnlichem leidest. Wenn du unschlüssig bist, ob eine Therapie für dich das richtige ist, kannst du dich auch vorab beraten lassen.

PsychotherapeutInnen findest du:

Die (oder auch der) Hebamme unterstützen Schwangere, Gebärende und Wöchnerinnen rund um Vorsorge, während der Geburt und in der Nachsorge. Sie beraten zu medizinischen und pflegerischen Fragen, helfen beim Aufbau einer gelingenden Stillbeziehung und sind auch für Unsicherheiten der Mutter oder der Eltern die erste Anlaufstelle. Eine Hebammenbegleitung im Wochenbett ist eine sehr wertvolle Ergänzung für einen gesunden Start ins Familienleben.

Die Suche einer Hebamme wird dir online über folgende Plattformen erleichtert:

Das Beratungsangebot der Caritas ist deutschland- und österreichweit ausgebaut und sehr umfassend. Neben Ehe-, Familien- und Lebensberatung bittet die Caritas finanzielle und Schuldnerberatung, finanzielle Hilfen vor und nach der Geburt, Beratung zu Alter, Krankheit und Demenz und weiteren schwierigen Lebensphasen.

Caritas Deutschland bietet unter unten stehendem Link eine Online-Beratung, einen Ratgeber und eine Suchmaske für ‚Hilfe vor Ort‘. Das Webportal der Caritas Österreich bietet eine Suchmöglichkeit für Angebote und Unterstützungen für Familien in den Wohnbezirken.

An rund 230 Standorten in Deutschland unterstützen Ehrenamtliche Familien im ersten Jahr nach Geburt eines Babys. Wenn du also Hilfe und Entlastung suchst, schau mal nach, ob es auch in deiner Nähe ein Wellcome-Team gibt:

Für Fragen, Sorgen und Zweifel rund um eine (ungeplante) Schwangerschaft gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz Anlaufstellen, die telefonisch, online oder in Beratungsstellen informieren. Die Seite schwanger-und-viele-fragen.de ist die Website zum Hilfetelefon für Schwangere in Not und bietet neben einer Online-Beratungsfunktion auch eine Beratungsstellen-Suche. In Österreich kannst du eine entsprechende Beratungsstelle über die Familienberatungsstellen-Suchfunktion des Bundesministeriums suchen. In der Schweiz finden Schwanger, Paare oder Familien Beratung bei der Schweizerischen Hilfe für Mutter und Kind (SHMK). Sie beraten telefonisch (siehe Hilfetelefon oben), im Chat oder vor Ort.

Das unabhängige Online-Portal embryotox.de bietet Informationen zur Verträglichkeit von Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit an. Außerdem kann man sich dort über häufige Erkrankungen in der Schwangerschaft und deren Behandlung informieren. Eine kostenlose, individuelle Beratung ist ebenfalls möglich.

KoKo steht für „Koordinierte Kinderschutzstellen“. In ganz Bayern vernetzen sie die regionalen Angebote Früher Hilfen vor Ort. Sie unterstützen bei der Suche nach der passgenauen Hilfe und begleiten auf Wunsch dorthin.

Die Emotionelle Erste Hilfe, kurz EEH, ist ein körperorientierter Beratungssatz, der bereits in der Schwangerschaft und dann auch in der Zeit nach der Geburt, die Eltern-Kind-Bindung unterstützt. 

Besonders angeraten ist er bei belastende Geburtserfahrungen, Regulationsschwierigkeiten, Fütterungsprobleme und Unsicherheiten im Umgang mit dem Baby. Auch wenn Schlafprobleme sowie Sorgen und Ängste hinsichtlich der Entwicklung des Kindes den Alltag bestimmen, ist die Beratungsform hilfreich. Vielerorts werden auch Bindungs- und Autonomiegruppen angeboten, die Eltern sehr viel Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern vermitteln können.


Literaturtipps


Hilfreiche Bücher rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Mutter- und Elternschaft, die wir gerne weiterempfehlen


Bücher zum Thema: Mit Kinder über psychische Krankheiten sprechen

„Was ist bloß mit Mama los?“ (Glistrup) – Mit Kindern (ab 3 Jahren) über Angst, Depression, Stress und Trauma sprechen

„Mama, Mia und das Schleuderprogramm“ (Tilly, Offermann, Merten) – Kindern (ab 6 Jahren) Borderline erklären

„Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los?“ (Mosch) – Kindern (ab 3 Jahren) Depression erklären

„Mamas Püschose“ (Fessel, Schulmeyer) – mit Kindern (ab 5 Jahren) über Psychosen sprechen

„Annikas andere Welt – Hilfe für Kinder psychisch kranker Eltern“ (Eder, Rebhendl-Schartner, Gasser) – für Kinder (ab 6 Jahren) psychisch kranker Eltern (Ängste, Depression, Manien, Essstörungen, Sucht, Schizophrenie und Zwänge). Auch als Kinder-Erzählbuch erhältlich.

„Dunkle Farben im Wunderwald. Ein Buch für Kinder, deren Eltern psychisch erkrankt sind.“ (Maleki, Beham, Korfmacher, Stracke, Wangenheim) – für Kinder ab 6 Jahren, deren Eltern psychisch erkrankt sind.


Kinderbücher zum Thema „Tod“

Opa, welche Farbe hat der Tod“ (Stütze, Vorbach, Greune) – Bilderbuch ab 5 Jahren. Derzeit überall vergriffen, aber vielleicht ein kleiner Goldschatz in eurer Bücherei.

„Lian tanzt mit Schmetterlingen“ (Neuböck) – Bilderbuch für Kinder zw. 3-6 Jahren

Leb wohl, lieber Dachs“ (Varley) – Bilderbuch für Kinder zw. 4-6 Jahren



Mamafürsorge-Logo umrandet von einem Aquarell-Ornament

Für weitere spannende Buch- und Ratgeberempfehlung schaut gerne in unseren Blog, dort stellen wir immer wieder ausgewählte Bücher ausführlich vor.


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